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Es werden Posts vom Oktober, 2014 angezeigt.

Gemeindeprüfungsanstalt empfiehlt die Reduzierung der Spielplätze

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Die Gemeindeprüfungsanstalt NRW (GPA) hat sich mit dem Haushalt der Kreisstadt Olpe auseinander gesetzt und empfiehlt die Reduzierung der Zahl der Spiel- und Bolzplätze sowie die Absenkung des Unterhaltungsaufwands. Die eingesetzen Kosten liegen nach dem Bericht deutlich über dem ermittelten Durchschnitt anderer geprüfter Kommunen. 

Der vollständige Bericht kann unter folgendem Link eingesehen werden: 
https://sitzungsdienst.kdz-ws.net/gkz330/sdnetrim/Lh0LgvGcu9To9Sm0Nl.HayEYv8Tq8Sj1Kg1HauCWqBZo5Ok4KfyJbxIWsESn4Rk4Te.Pb.CXuCWn4Oi0Lg-IbvDauHTp8To1Ok0HbwHau8Vt6Pi7Kj2GJ/Anlage_291-2014-6_Gruenflaechen.pdf
Meines Erachtens sollten die eingesetzten Mittel zwar nicht reduziert, aber zukünftig effektiver eingesetzt werden. Daher sollte die Zahl der Plätze reduziert, die Attraktivität aber gleichzeitig erhöht werden. Dazu sollte die Stadtverwaltung ein Spielplatzkonzept entwickeln.
Siehe auch:
http://carsten-sieg.blogspot.de/2014/10/bei-spielplatzen-von-neuenkleusheim.html

26.10.2014: Wahlen zum Integrationsrat

Am 26.10.2014 finden von 8:00 Uhr bis 18:00 Uhr die Wahlen zum Integrationsrat statt. Wahllokale sind das Alte Lyzeum und die Hackemickeschule. Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite der Kreisstadt Olpe: http://www.olpe.de/index.phtml?sNavID=1851.679.1&La=1

Der Integrationsrat hat sich in der letzten Wahlperiode als sinnvolle Institution erwiesen. Im Jahr 2010 betrug die Wahlbeteiligung nur 13,1 %. Ich hoffe dieses mal auf eine deutlich bessere Beteiligung.

Rathausabriss: Planungen erst beenden, dann entscheiden.

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Am 22.10.2014 waren drei interessante Leserbriefe in der Westfalenpost/Rundschau zum Thema Rathausabriss und -neubau. Ich teile die Auffassung, das bestehende Gebäude nicht auf Dauer zu erhalten. Die Neubaupläne müssen weitergeführt werden, solange sich im Bereich des Bahnhofsgebäudes die Chance bietet, dort ein neues Rathausgebäude zu errichten. Ich stimme auch zu, dass die endgültige Entscheidung über Abriss und Neubau erst getroffen werden kann, wenn die Planungen abgeschlossen sind und, wenn die Finanzierung geklärt ist.
Sicherlich könnte das bestehende Rathausgebäude kernsaniert, und weiter genutzt werden. Vermutlich kann eine architektonische Aufwertung sogar dazu führen, dass das Gebäude  im Stadtbild positiver wahrgenommen wird. Die Nutzung einzelner Geschosse für Gastronomie und für ein Stadtmuseum ist aber problematisch. Treppenhaus und Aufzugsanlage lassen sich derzeit nicht von den Verwaltungseinheiten trennen. Aufgrund unterschiedlicher Öffnungszeiten müssten weitere Auf…

Vom Golddorf zum Atomdorf?

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Der Ort Rehringhausen unterstützt auf seiner Facebook- Seite eine Online-Petition zum Ausstieg aus dem Atomausstieg und zur Abschaffung der EEG- Umlage (vgl. http://carsten-sieg.blogspot.de/2014/10/rehringhausen-fur-atomstrom.html/). Initiator der Petition ist der Verein "Bürger für Technik e.V.", dem nachgesagt wird, eine Tarnorganisation der Atomlobby zu sein (vgl. Die Zeit, Jahrgang 2008, Ausgabe Nr. 17 "Atomkraft - ja bitte!" veröffentlicht:  http://www.zeit.de/2008/17/Atomlobby). Nach Wikipedia bestehen personelle Überschneidungen zur Kerntechnischen Gesellschaft e.V (vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Kerntechnische_Gesellschaft). Dieser Verein hat das Ziel, "den Fortschritt von Wissenschaft und Technik auf dem Gebiet der friedlichen Nutzung der Kernenergie und verwandter Disziplinen zu fördern".
Ich kann den Unmut der Rehringhauser Bürger über die in ihrer Ortsnähe geplanten Vorrangzonen für Windkraftanlagen verstehen. Die Ablehnung der Windkraftan…

Rehringhausen für Atomstrom

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Nirgendwo im Stadtgebiet Olpe wird derzeit so kontrovers über die kommenden Vorrangzonen für Windkraftanlagen diskutiert, wie in Rehringhausen. Mittlerweile wirbt der Ort auf seiner Facebook- Internetseite (https://www.facebook.com/pages/Rehringhausen/256765674426929) auch für die Abschaffung des EEG und die Rücknahme des Atomausstiegs. Was die Rehringhauser wohl sagen würden, wenn geplant wäre, ein Atomkraftwerk in die Rehringhauser Berge zu bauen? Vielleicht forderten sie dann sie die Abschaffung der Kernenergie und den Ausbau regenerativer Energien.



Eine ausgewogene Bewertung der Situation aus Sicht der heimischen Wirtschaft kann in dem "Fachbeitrag der Wirtschaft zum Teilabschnitt Energie des Regionalplans Arnsberg" der IHK Arnsberg nachgelesen werden:

http://www.ihk-arnsberg.de/upload/Fachbeitrag_der_Wirtschaft_dataabg_13574.pdf

Zum Thema Windkraftanlagen und ihre Auswirkungen auf die Natur führt die EnergieAgentur.NRW demnächst eine Informationsveranstaltung durch:
Win…

Bei Spielplätzen von Neuenkleusheim lernen

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Zuletzt ist im Rahmen eines Bebauungsplanverfahrens im Bereich Kortemicke/Gartenstraße in Olpe kontrovers über den Zustand und den weiteren Bestand des dortigen Kinderspielplatzes diskutiert worden. Die Anwohner haben sich durch eine Unterschriftenaktion dafür eingesetzt, den Spielplatz nicht zu verkleinern. Außerdem wurde die mangelnde Attraktivität der Spielplätze in Olpe kritisiert.
Im Stadtgebiet Olpe gibt es 54 Spielplätze und 21 Bolzplätze für 3.497 Kinder zwischen 0 und 14 Jahren. Damit teilen sich statistisch 65 Kinder einen Spielplatz und 167 Kinder einen Bolzplatz.

Quellen:
http://www.olpe.de/index.phtml?mNavID=1851.131&s NavID=1851.131&La=1
http://www.olpe.de/PDF/Auswertung_zum_Spielfl%C3%A4chenbedarf_2010.PDFObjSvrID=1851&ObjID=427&ObjLa=1&Ext=PDF&WTR=1&_ts=1286179636

Der im Haushalt 2014 veranschlagte Unterhaltungsaufwand beläuft sich auf EUR 352.400,25 (Haushaltsplan 2014, S. 316). Für jedes Kind wendet die Stadt rund EUR 101 für die Unterhaltu…

Kiss and Ride am Olper Bahnhaltepunkt

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Am Bahnhaltepunkt Olpe, hinter Expert Klein, gibt es einen Kiss-and-Ride- Parkplatz. Bisher kannte ich nur Park-and-Ride-Parkplätze. Park-and-Ride-Parkplätze sind Pendlerparkplätze an öffentlichen Nahverkehrshaltestellen, die den Umstieg auf den Nahverkehr ermöglichen sollen. Aber welchen Zweck haben Kiss-and-Ride-Parkplätze?





Wikipedia sorgt für Aufklärung (http://de.wikipedia.org/wiki/Kiss_and_ride): Als Kiss and ride (auch Kiss und ride, englisch, wörtlich übersetzt: „Küssen und fahren“; kurz K+R oder K&R) wird das Abliefern oder Abholen von Fahrgästen an einer Zugangsstelle des öffentlichen Personenverkehrs durch einen von Dritten gefahrenen Privat-Pkw bezeichnet.
Man lernt jeden Tag dazu.