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Es werden Posts vom Juni, 2015 angezeigt.

Jugendherbergen werden Notunterkünfte für Flüchtlinge

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Das Land NRW hat für den Zeitraum Oktober 2015 bis Januar 2016 die Jugendherbergen Heggen mit 200 Plätzen und Meinerzhagen mit 150 Plätzen angemietet, um dort Flüchtlinge unterzubringen.
Link: Siegener Zeitung - Flüchtlinge in Jugendherberge vom 29.06.2015 Link: come-on.de - 150 Flüchtlinge ziehen in die  Meinerzhagener Jugendherberge ein
Daneben hat es zwölf weitere Jugendherbergen für insgesamt 1826 Menschen gemietet. Es wird damit gerechnet, dass in den Wintermonaten eine weitere "Flüchtlingswelle" kommt. Während das Land NRW im Winter 2014/2015 noch kalt erwischt wurde und schließlich das Regenbogenland Olpe per Ordnungsverfügung als Notunterkunft in Besitz nahm, will es jetzt offenbar besser vorbereitet sein.


Die BI Humanitäre Flüchtlingspolitik Olpe hat in einer Presseerklärung nach der Zustimmung der Stadtverordnetenversammlung zur Einrichtung einer Zentralen Unterbringungs- Einrichtung (ZUE) im Regenbogenland behauptet, es stünden in NRW 60 geeignete Liegenschaften …

Zur Projektentwicklungsgesellschaft zur Errichtung eines Bürgerwindparks in Attendorn

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Die Stadtverordnetenversammlung der Kreisstadt Olpe wird sich in seiner kommenden Versammlung am 24.06.2015 mit der Frage beschäftigen, ob die Biggeenergie GmbH & Co. KG sich an einer Projektgesellschaft zur Errichtung eines Bürgerwindparks in Attendorn beteiligen soll. Die Biggeenergie GmbH & Co. KG ist ein Zusammenschluss der Stadtwerke Olpe und Attendorn und der Lister- und Lennekraftwerke GmbH (LLK). Für eine Beteiligung ist die Zustimmung aller Gesellschafter notwendig. Deshalb ist die Frage auch von der Stadtverordnetenversammlung der Kreisstadt Olpe zu entscheiden, obwohl die Projektentwicklungsgesellschaft ausschließlich im Stadtgebiet Attendorn  aktiv werden soll.
Link: Sitzungsvorlage 166/2015: Zustimmung zur Beteiligung der Bigge Energie GmbH & Co. KG an einer Projektentwicklungsgesellschaftzum Ausbau der Windenergie in der Hansestadt Attendornin Form eines Bürgerwindparks
1. Die Gründung der Projektentwicklungsgesellschaft wird  von der Bürgerinitiative Lebens…

Denkmalschutz vs. wirtschaftliche Nutzung von Grundstücken

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Eine Wandschrift an einem Haus in Bamberg lautet: "Gott schütze mich vor Staub und Schmutz, vor Feuer, Krieg und Denkmalschutz"
Das städtebauliche Erscheinungsbild der Olper Innenstadt wird von alten Bauwerken geprägt. Die später hinzugekommenen Gebäude zeigen überwiegend, dass sich die Bauherren an der Architektur dieser alten Gebäude orientieren. Insgesamt ist das städtebauliche Erscheinungsbild der Innenstadt - von einigen "Bausünden" abgesehen - harmonisch.
Die momentan niedrigen Zinsen und die stabil gute wirtschaftliche Lage haben in Olpe in den vergangenen Jahren zu einer deutlichen Belebung der Bauwirtschaft geführt. Im Innenstadtbereich wurden und werden mehrere Wohn- und Geschäftshäuser errichtet. Die alte Bausubstanz musste weichen. Einerseits ist es sehr zu begrüßen, dass nicht nur im Bereich des Bahnhofes, sondern auch im Innenstadtbereich investiert wird und zeitgerechte und attraktive Ladenlokale und Wohnungen geschaffen werden. Andererseits besteht…

Anmerkungen zum neuen Entwurf des Windenergie- Erlasses des Landes NRW

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Die Landesregierung hat den bisherigen Windenergie- Erlass aus dem Jahr 2011 überarbeitet und einen neuen Entwurf vorgelegt. Sie bleibt bei ihrer Zielsetzung, den CO2-Ausstoß in NordrheinWestfalen bis zum Jahre 2020 um 25 % und bis zum Jahre 2050 um mindestens 80 % zu reduzieren. Der Ausbau der Windenergie zur Stromgewinnung soll dabei eine tragende Rolle spielen.
Link: Entwurf Windenergie- Erlass
Ein paar Anmerkungen:
Der Umfang ist gegenüber dem Erlass aus dem Jahr 2011 von 46 Seiten auf nunmehr 79 Seiten angestiegen. Und trotzdem werden gerade aus Sicht der Kommunalpolitik längst nicht alle Fragen zufriedenstellend beantwortet.
Unter Ziffer 1.4 (Seite 7) beschreibt der Entwurf sogenannte Bürgerwindparks, die geeignet sein sollen, Skepsis und Vorbehalte gegenüber der örtlichen Windenergienutzung abzubauen. Nicht erwähnt wird, dass die Kommunen rechtlich keine Möglichkeit haben, Bürgerwindparks vorzuschreiben. Die Entscheidung, wie die Flächen genutzt werden und von wem die Anlagen …